DER BLAUE RING
Solidargemeinschaft der Insolvenz- und Kapitalgeschädigten e.V. Insolvenzhilfe für Privatpersonen und Kleinunternehmen.
DSSB - DEUTSCHER SCHULDNER SCHUTZ BUND
Bundesorganisation der Finanz, Existenz und wirtschaftlich-rechtlich geschädigten Bürger. Ja, vom Osten kommt der starke Held, Ordnung bringend der verwirrten Welt. Weiße Blumen um das Herz des Herrn, Seinem Rufe folgt der Wack're gern. alle Störer er zu Paaren treibt, Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt, Bunter Fremdling, unwillkomm'ner Gast, Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast. Gottes Held ein unzertrennlich Band Schmiedest du um alles deutsche Land. Putin wirft USA Anstachelung des
Kaukasus-Konflikts vor Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin hat den USA vorgeworfen, den Kaukasus-Konflikt im Hinblick auf die Präsidentschaftswahl im November angestachelt zu haben. Im Kampfgebiet hätten sich Amerikaner aufgehalten, die "Anweisungen ihrer Führer" umgesetzt hätten. Dies nähre den Verdacht, dass "jemand in den USA diesen Konflikt geschaffen hat, um die Lage zu verschlimmern und für einen der Präsidentschaftskandidaten einen Vorteil zu erreichen", sagte Putin in vorab im russischen Fernsehen gesendeten Ausschnitten des Interviews. "Es geht nicht nur darum, dass die US-Verwaltung die georgische Führung von dieser kriminellen Aktion nicht zurückhalten konnte. Die US-Seite hat die georgische Armee de facto gerüstet und gelehrt", stellte er fest. "Wozu sind langjährige schwere Verhandlungen und die Suche nach komplizierten Kompromissen zur Lösung von ethnischen Konflikten nötig? Es ist leichter, eine der Seiten zu rüsten und zum Mord an der anderen Seite zu schicken, und damit ist die Sache erledigt. Es scheint ja eine leichte Lösung zu sein. In Wirklichkeit ist es aber nicht immer so." "Ich habe mir noch etwas überlegt", fuhr Putin fort. "Wenn meine Vermutungen bestätigt werden, dann kann der Verdacht entstehen, dass jemand in den Vereinigten Staaten diesen Konflikt extra ausgelöst hat, um die Situation anzuspannen und für einen der Präsidentenkandidaten bestimmte Präferenzen zu schaffen." "Wir wollen keine Komplikationen, wollen nicht mit jemandem streiten oder gegen jemanden Kriege führen. Wir wollen normale Kooperation und den Respekt vor uns und unseren Interessen", fügte der Regierungschef in seinem Kommentar zur Situation um Südossetien und Abchasien hinzu. Laut Experten konnte der jetzige Wahlfavorit John McCain einen Teil der Wähler seines Rivalen Barak Obama für sich gewinnen, weil er das Vorgehen Russlands in Südossetien scharf kritisiert hatte. McCain schickte zwei seiner Wahlberater nach Georgien. Außerdem besuchte McCains Ehefrau diese Woche Tiflis. Die US-Regierung wies die Aussagen Putins umgehend als "irrational" zurück. USPräsident George W. Bush machte unterdessen Hilfsgelder in Höhe von bis zu 5,75 Millionen Dollar für Georgien frei. Nach Angaben des Weißen Hauses soll die Summe für "unerwartete und dringende" Bedürfnisse von Flüchtlingen verwendet werden, die durch die Kämpfe vertrieben wurden. Russland wird Energie nie als politische Waffe gegen den Westen nutzen Russland hat seine Energielieferungen nie als politische Waffe gegen den Westen genutzt und wird das auch künftig nie tun, so Putin in dem CNN-Interview. Er verwies darauf, dass die erste Gaspipeline in den 60 Jahren, mitten im Kalten Krieg, errichtet worden war. Seitdem komme Russland seinen Lieferverpflichtungen strikt nach und habe die Wirtschaftsbeziehungen nie politisiert. Als verblüffend bezeichnete Putin die Position einiger US-Offizieller, die den Europäern abraten, russisches Erdgas zu kaufen. "Das ist eine verblüffende und schädliche Politisierung der Wirtschaft." "Es stimmt, dass die Europäer von unseren Lieferungen abhängen. Aber auch wir hängen von denjenigen ab, die unser Erdgas kaufen. Gerade in dieser gegenseitigen Abhängigkeit liegt die Gewähr für die Stabilität", führte Putin aus. Russland will nicht seine Sicherheit für G8-Mitgliedschaft aufopfern Russland will nicht um jeden Preis G8-Mitglied bleiben, wenn es seine Sicherheit aufopfern muss, erklärte Putin am Donnerstag in einem Interview für CNN. "Sollen wir etwa jemandem erlauben, uns zu töten, dafür aber das Recht auf die weitere G8-Mitgliedschaft erhalten? Wer wird denn in der G8 bleiben, wenn wir alle getötet werden?" fragte er rhetorisch und verwies darauf, dass Georgien die erste Seite gewesen sei, die aggressiv gegen die russischen Friedenskräfte agiert habe. "Bereits um 12.00 Uhr am 8. August wurde das Friedensstifter-Städtchen im Süden Zchinwalis von den georgischen Truppen erobert. Wir sind nicht diejenigen, die garantieren müssen, dass wir niemanden überfallen werden. wir haben niemanden attackiert. Wir verlangen Garantien von den anderen, dass uns niemand mehr überfallen wird und dass unsere Bürger nicht getötet werden", so der Regierungschef. Er bedauerte, dass die US-Führung die Aggression Georgiens nicht unterbunden hatte. "Am 8. August befand ich mich in Peking und hatte die Möglichkeit, mit dem US-Präsidenten kurz zu sprechen", betonte Putin. "Ich habe ihm direkt gesagt, dass wir keinen Kontakt mit der georgischen Führung aufnehmen können und dass einer der führenden Vertreter der georgischen Streitkräfte den Krieg gegen Südossetien bekannt gegeben hatte. Bush versicherte mir – davon habe ich schon offen gesprochen – dass niemand den Krieg wollte. Wir hofften, dass die US-Verwaltungn sich in den Konflikt einmischen und die aggressiven Handlungen der georgischen Führung einstellen würde. Leider ist es nicht passiert." Ferner widerlegte Putin die Behauptungen, dass von Russland die Friedensgefahr stammt. "Wir sitzen mit Ihnen hier, in der Stadt Sotschi, und unterhalten uns friedlich. Nur wenige Hundert Kilometer weit befinden sich US-Kampfschiffe mit Raketen an Bord, deren Reichweite ausgerechnet bei etwa 500 Kilometern liegt", sagte er US-amerikanischen Reportern. "Es sind doch nicht unsere Schiffe zu ihren Ufern gekommen, sondern Ihre Schiffe zu unseren Ufern. Welche Wahl bleibt uns denn? Wir wollen keine Komplikationen, wollen nicht mit jemandem streiten oder gegen jemanden Kriege führen. Wir wollen normale Kooperation und den Respekt vor uns und unseren Interessen", fügte der Regierungschef hinzu. [ russland.RU ] Georgier in Russland verurteilen Saakaschwili als Diktator MOSKAU (RIA Novosti). Die georgischen Gesellschaftsorganisationen und die georgische Diaspora in Russland verurteilen das "antigeorgische Regime von Staatschef Michail Saakaschwili und seine verantwortungslose und verbrecherische politische Tätigkeit, die eine Gefahr für die gesamte Welt darstellt". Diese Position haben die Fonds "Vereinigung des russischen und des georgischen Volkes", "Unterstützung für die Völker Georgiens", die "Union der Georgier Russlands" und die Gesellschaft der russisch-georgischen Freundschaft "Dsalissa" in einem Schreiben an das georgische Volk und die Weltgemeinschaft dargelegt. "Wir verurteilten das antigeorgische Regime von Michail Saakaschwili, das das georgische Volk in Angst und Armut stürzte, eine Gewaltherrschaft einführte und dem Volk das Recht auf eine objektive Wahl des Präsidenten und des Parlaments nahm. Wir verurteilen die Politiker, die die Söhne Georgiens für die USA in Konfliktherde in den Tod schickten, einen Krieg mit ihren Völkern begannen und das brüderliche orthodoxe Volk Russlands in diesen Krieg hineinzogen, das durch die Jahrhunderte ein Gönner und Wohltäter Georgiens war", heißt es in dem Dokument. Laut dem Schreiben soll die ausländische Gemeinschaft wissen, dass "Saakaschwili unter dem Deckmantel der Demokratie im Land eine Diktatur errichtet hat, die Freiheit der Presse und der politischen Parteien einschränkte, Wahlen fälschte und der georgischen Diaspora in Russland nicht die Möglichkeit gibt, an Wahlen teilzunehmen". "Nur die Erfüllung der Friedensverpflichtungen durch die russische Armee hat das ossetische Volk vor einem Völkermord gerettet", steht es in dem Schreiben. Нельзя производить впечатление ЕС и США! Имеются много людей в Германии, у которых нет страха перед русским. Наша организация за по-русски. Мы желаем мир и свободу народам Южная Осетия и Абхазии под русской защитой. Мы кричим русского: "Нельзя производить впечатление ЕС и США." Тонус Хабершусс Man sollte sich nicht das Gehirn vernebeln lassen Man sollte sich von der unsäglichen westlichen Propagandamaschine nicht das Gehirn vernebeln lassen und sich nicht damit aufhalten deren Unwahrheiten zu enttarnen. Wichtiger ist es den Ton, in dem sie vorgetragen werden zu analysieren und festzustellen welche Taten dem ganzen Geschrei folgen. Es ist eben immer noch eine Tatsache, dass der Lauf der Weltgeschichte vom Ausgang der Schlachten abhängt. Dazu spielen gute Geheimdienstinformationen eine wichtige Rolle. Hätten die westlichen Regimes die Schlacht um Südossetien gewonnen, nämlich indem sie Russland einfach während den olympischen Spielen überrascht hätten und damit vollendete Tatsachen geschaffen hätten, stünde Russland nun ziemlich belämmert da. Jeder Versuch der Rückeroberung könnte von der westlichen Propaganda dann als Aggression gegen Georgien gedeutet werden, ohne das Doppeldenken übermäßig zu strapazieren. Russland stünde mit gebundenen Händen da und der Westen hätte seinerseits seine Hände frei gehabt Georgien sofort in die Nato aufzunehmen. Der Kreis um Iran hätte sich damit weiter geschlossen und der Irankrieg wäre in greifbare Nähe gerückt. So ist es aber nicht gekommen. Dank eines guten Geheimdienstes, wussten die Russen offenbar von dem bevorstehenden Angriff auf Südossetien und konnten rasch und entschlossen handeln. Es fällt auf, dass der Westen außer der üblichen Rhetorik, die eher nach innen auf die eigene Bevölkerung abzuzielen scheint, und so weit an der Realität vorbeigeht, dass so sie klingt, als sei sie monatelang nur für den Fall eines Sieges in Südossetien im vorhinein verfasst worden, nichts zu bieten hat. Da herrscht blanke Verwirrung, wenn nicht sogar etwas Panik in meinen Ohren mitschwingt. Es gibt leere Drohungen, nichts als Drohungen, während Russland nach jeder Drohung sofort wieder handelt, zuletzt indem es den Transit nach Afghanistan nicht mehr erlaubt. In der Weltöffentlichkeit steht Russland damit hervorragend da, hat es doch einem kleinen verbündeten Volk gegen die westliche Aggression erfolgreich beigestanden. Mit solchen Dingen kann man bei vielen Völkern und Nationen punkten. Außerdem hat es die Dynamik des Handelnden auf seiner Seite. Man kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass die westlichen Regimes fest mit einem Sieg in der Schlacht um Südossetien gerechnet haben und nun im Fall der totalen Niederlage keinen Plan B in Tasche haben. Die alliierten Judäa-Angelsachsen haben damit die größte Niederlage der letzten Jahrzehnte erfahren und das bringt deren Boot gerade etwas ins schlingern. Man sollten "diese Leute" aber auf keinen Fall unterschätzen. Dass sie offensichtlich keinen Plan B gehabt hatten, heißt nicht, dass sie nicht bald einen entwickeln werden. Was nicht in dieses Bild passt, ist der starke Dollar und die niedrigen Edelmetall und Rohstoffpreise. Irgendwo laufen Schein und Sein da gewaltig auseinander und es müssen größere Dinge in Vorbereitung sein als die militärisch relativ bedeutungslose Schlacht um Südossetien. _________________ Gruß Buche http://freezonechef.servertalk.in/freezonechef-ftopic9209.html[/b][/i] Sind Südosseten vielleicht gar keine Menschen? MOSKAU, den 25. August (RIA Novosti). Von Hans-Georg Schnaak, Mitarbeiter von RIA Novosti, der von den Ereignissen in Südossetien und der deutschen Reaktion darauf im Urlaub in Deutschland überrascht wurde. Mit dem Feingefühl eines Elefanten trampelt Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt durch den Südossetienkonflikt. Aber ich will nicht ungerecht sein, Elefanten haben doch ein gewisses Feingefühl. Für mich war es jedenfalls deprimierend, als Merkel vor einer Woche bei ihrem Besuch in Tiflis lauthals ihr Mitgefühl mit Saakaschwili zum Ausdruck brachte: Georgien wird "trotzdem Mitglied der Nato". Kein Wort über die bei dem nächtlichen georgischen Überfall auf Südossetien ermordeten rund 2000 Zivilisten. Wahllos ermordet - darunter Kinder und Frauen. Eine ganze Stadt wurde zusammengeschossen. Oder bin ich vielleicht zu emotional, Frau Merkel? Sind Südosseten vielleicht gar keine Menschen? Irgendwie erinnert mich Saakaschwili an einen gewissen Diktator vor dem Zusammenbruch seines Dritten Reiches, nur hieß das damals nicht Operation "Freies Feld, sondern "Verbrannte Erde". Gerade als Deutscher sollte man im Umgang mit Völkermord doch einiges begriffen haben. Oder sind es harte Männer wie George Bush, die Merkel so mag? So wie auch Saakaschwili hat er die ganze Welt ungestraft belogen, als er im Irak einmarschierte. Und die ganze Welt weiß, dass Bush gelogen hat. Aber Merkel stapft unverdrossen hinter Bush her, der nun die "für das 21. Jahrhundert unwürdige" angebliche Aggression Russlands verurteilt - und wieder sauber dasteht. Und Merkel versucht sogar, Bush zu überholen: Verhandlungen der Konfliktparteien Georgien, Südossetien und Abchasien, aber ohne Russland. In Südossetien und Abchasien leben aber überwiegend Menschen mit russischer Staatsbürgerschaft. Und Russland hat ein GUS-Mandat für seine Friedenskräfte in der Konfliktzone. Das Schicksal Karl J. Probst Einige Landes- und Ortsverbände haben mich aufgefordert etwas gegen die Kriminalisierung von Prof. Dr. med. habil. Dr. Dr. Karl J. Probst zu unternehmen. Mich haben über 1000 Zuschriften erreicht. Ich bitte Euch von weiteren Zuschriften Abstand zu nehmen, da ich diese unmöglich alle lesen kann. Auch bitte ich Euch unbedachte Handlungen zu unterlassen. Ich nehme die Aufforderungen, etwas für Dr. Probst zu unternehmen, sehr ernst und sichere Euch zu, alle Möglichkeiten, die mir und uns zu Verfügung stehen, wahrzunehmen. Zu gegebener Zeit werde ich über den Fortschritt meiner und unserer Bemühungen berichten. Die Vorsitzenden der Landesverbände stehen mit mir im ständigen Kontakt und werden den Ortsverbänden ebenfalls berichten. Ich brauche Zeit um den Schriftverkehr mit dem Gericht und der Staatsanwaltschaft Memmingen zu sichten. Danach werden wir ein gemeinsames Vorgehen beschließen. Ich bitte Euch bis dahin Stillschweigen und vor allem Ruhe zu bewahren. Toni Haberschuss 1. Vorsitzender im Bundesverband "Ironischerweise ist Deutschland keine souveräne Nation, ohne Friedensvertrag und mit über 70.000 Mann US-amerikanischer Besatzungstruppen auf seinem Boden: Die USA und Großbritannien könnten die Bundestagswahl annulieren unter Deutschlands tatsächlicher Verfassung, dem Londoner Abkommen vom 8. August 1945." American Free Press" vom 7. Oktober 2002 Saakaschwili - "Feigling im Rosenfell" MOSKAU, 13. August (Tatjana Sinizyna, RIA Novosti). Michail Saakaschwili hob den Blick gen Himmel und sah das dunkle Kreuz eines Flugzeugs: "Mein Gott, die Russen!" In diesem Augenblick hatte der georgische Präsident sogar vergessen, dass auch sein Land Flugzeuge hat. Offenbar wachte denn auch eines davon von oben über die hohe Mission, die der Präsident am 11. August zusammen mit Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner ausübte. Die sie begleitenden ausländischen Journalisten waren gerufen worden, um die Ergebnisse der barbarischen russischen Bombardierungen in Augenschein zu nehmen. Die Ausmaße der "Barbarei" waren etwas enttäuschend, da die russischen Flugzeuge nur Militäranlagen trafen und nicht die Wohnviertel der Heimatstadt von Josef Stalin. Sicherlich schämten sich die Kollegen von CNN nicht, zu einem schmutzigen betrügerischen Trick zu greifen und Bilder aus dem vernichteten Zchinwali für Zerstörungen in der Stadt Gori auszugeben. Aber das ist schon eine Frage ihres beruflichen Gewissens. Das Hauptereignis erwartete die Fernsehkameras in dem Augenblick, als der georgische Präsident das Flugzeug am Himmel entdeckte. Schreck verzerrte die Züge seines gepflegten Gesichts, Saakaschwili ließ die Würde eines Mannes (von der eines Präsidenten gar nicht zu sprechen!) links liegen und lief mit der Geschwindigkeit eines Olympioniken auf der Rennbahn des chinesischen "Vogelnestes"(Olympiastadion in Peking) davon. Auf jeden Fall konnten ihn seine Bodyguards nur mit Mühe einholen. Daraufhin stießen sie ihn grob wie einen Verbrecher zu Boden, warfen ihm eine kugelsichere Schutzdecke über und bedeckten den Souverän mit ihrem "lebendigen Schild". Das Bild, das die ganze Welt beobachten durfte, wirkte komisch und machte zugleich stutzig, denn Saakaschwilis Reaktion auf die vermeintliche Gefahr war offenkundig inadäquat. Ich würde nicht die Behauptung wagen, dass dieser georgische Recke die ganze Menschheit enttäuscht hat, aber die Frauen bestimmt. Obwohl die Zivilisation den Begriff der wahren Mannhaftigkeit immer mehr verwässert, wissen die Frauen sie dennoch zu schätzen und verzeihen Vertretern des starken Geschlechts keine Feigheit. Erst recht blamabel ist Feigheit für einen nationalen Führer. "Ein Führer muss ein Vorbild an festem Geist und ruhiger Kraft sein", sagte einst der französische Präsident François Mitterand. Saakaschwili kann sich weder der einen noch der anderen Eigenschaft rühmen. Der Angstkomplex verrät häufig psychisch labile Menschen. Feige Menschen neigen dazu, ihre Schwäche durch äußeres Pathos, expressive Reden zu verbergen, mit denen sie die anderen aufrufen, mit bloßen Händen Kastanien aus dem Feuer zu holen. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass vor zwei Jahren sieben psychiatrische Kliniken der Welt ein skandalöses Gutachten über Michail Saakaschwilis psychische Gesundheit abgaben; die Weltpresse schrieb viel darüber. Heute wundert man sich höchstens darüber, wie sehr die Ärzte Recht hatten. Die medizinische Beurteilung des Verhaltens des georgischen Staatschefs machte vor allem den Georgiern Sorgen. Ein bislang unbekannter Georgier hatte "den Auftrag gegeben" und bezahlte die Gutachten. Laut einer Mitteilung der Internetzeitung "Nowostnaja rassylka" der russischen politischen Vereinigung "Nowyje prawyje" (Neue Rechte) beteiligten sich an der psychologischen Untersuchung: Tonsberg Psychiatric Centre, Orsnessale, Norwegen; National Institute of Public Health, Oslo, Norwegen; Department of Psychiatry, Kuopio University Hospital, Finnland; Centre for Nervous Deceases [SIC], Christian Albrecht University, Kiel, Deutschland; Department of Psychiatry, University of Geneva, Schweiz; Department of Psychoanalysis and Psychotherapy, University of Vienna Medical School, Österreich; Department of Clinical Psychology, University of Amsterdam, Niederlande. Die medizinischen Experten gelangten zu dem Schluss, dass Michail Saakaschwili psychische Abweichungen hat. Einen der Gründe dafür sehen die Ärzte darin, dass seine Eltern bereits vor der Geburt des Kindes auseinander gingen, so dass er mit seiner Mutter aufwuchs. "Das tiefe emotionale Trauma in der Kindheit machte aus ihm in seiner Beziehung zum Vater eine negative und aggressive Persönlichkeit", heißt es im abschließenden Teil der ärztlichen Untersuchung. Auch die Beziehungen zum Stiefvater waren nicht einfach. Unter den Schulkameraden war Saakaschwili unbeliebt. Dabei war er ein fleißiger Schüler und beendete die Schule mit der besten Auszeichnung. Er verließ Tiflis und ging nach Kiew, wo er an der Universität für internationale Beziehungen studierte. Saakaschwili war vom Studium besessen, er studierte an drei weiteren Universitäten: dem Internationalen Institut für Menschenrechte in Straßburg, der Columbia University und der George Washington University (USA). Außerdem absolvierte er ein Praktikum an der Akademie für Europäisches Recht in Florenz und der Den Haager Akademie für Völkerrecht. Ausgestattet mit derart viel Bildung arbeitete Saakaschwili als Rechtsanwalt in verschiedenen Ländern. 1995 kehrte er, extrem europäisiert und amerikanisiert, nach Georgien zurück, wo er einen Posten im Georgischen Komitee zum Schutz der Menschenrechte erhielt. Von Präsident Eduard Schewardnadse protegiert, stieg er relativ rasch die Karriereleiter empor. 1999 wurde er ins Parlament gewählt und war nach einem weiteren Jahr Vizepräsident des Rats der Interparlamentarischen Europäischen Versammlung. Ihr blaues Wunder erlebten die Georgier, als Saakaschwili wieder heimkehrte und Justizminister wurde. Zuerst schockte alle sein Vorschlag, sämtliche Mitarbeiter auf Drogensucht hin zu testen, dann initiierte er Besuche von Schülern in Gefängnissen, wo sie die Bekanntschaft zum Tode Verurteilter machten. Freilich gab es auch Versuche von vernünftigem Inhalt: Saakaschwili setzte sich für die Beschlagnahme des Vermögens der Staatsangestellten ein, wenn sie nicht seine legale Herkunft beweisen können. Aber das war nur ein populistisches Treiben. Zum Präsidenten geworden, baute er, bar aller Gewissensbisse, den Eltern seiner Frau ein solides Haus auf dem Gelände des Naturschutzgebiets Tschoporti, unweit von Tiflis. Wie damals Besso Sabaschwili, stellvertretender Gouverneur der Region Mzcheta-Mtianeti, erklärte, "hat niemand das Recht auf den Bau eines Hauses auf diesem Gelände gegeben, zudem wird alles mit staatlichen Geldern bewerkstelligt". Seine Tätigkeit als Minister befriedigte Saakaschwili nicht, er trat zurück und stieg rasant die politische Treppe zur Macht empor. Er bildete die Partei "Nationale Bewegung Georgiens" und tat alles, um den damaligen Präsidenten Schewardnadse abzusetzen, der ihn früher in jeder Hinsicht unterstützt hatte. Es "rollten die Köpfe" auch aller anderen Rivalen, die ihm im Wege standen. Saakaschwilis Zeit an der Macht wird von inneren politischen Intrigen, Verhaftungen, zudem von Protestaktionen und -kundgebungen begleitet, die die Silowiki sprengten. Kehren wir nun zum Gutachten der Psychiater zurück. Hier ein weiteres beeindruckendes Zitat: "Saakaschwili stellt einen Typ dar, dem innere Spannung, Nervosität, Argwohn und emotionale Instabilität eignen. Seine Gestik, Gangart, Körperhaltung und der Körperbau entsprechen keiner Norm. Sobald er fühlt, dass ihm nicht die gebührende Achtung entgegengebracht wird, fokussiert er sich auf Eigenstolz und Eigenwürde... Ihn zeichnen Spontaneität, ungeniertes Verhalten und die Eigenschaften eines Showmannes aus, was für hysteroide Typen sehr charakteristisch ist." Saakaschwilis Größenwahn, Selbstsicherheit und Drang schwappen über, sobald er sich auf dem Bildschirm zeigt. Die Ärzte nennen das ein "Zwangs- oder manisches Syndrom". Der Schluss, den Psychiater vor zwei Jahren gezogen haben, wird heute ausgiebig durch Bilder aus dem Leben bekräftigt: "Saakaschwili ist dermaßen von der inneren Leidenschaft und dem Selbstbehauptungstrieb besessen, dass er die Werte der Gesellschaft nicht einschätzen kann... In seiner Machtgier kann Saakaschwili leicht das Gefühl der Gefahr und der Angst vor der eigenen Entscheidung verlieren, was möglicherweise ernste Probleme, darunter politische und militärische Konflikte, provozieren wird." Der Machtposten hat offenbar dazu beigetragen, dass die krankhaften Anlagen von Saakaschwilis Natur aus ihm einen verantwortungslosen Politikaster gemacht haben, der sich ohne Weiteres die Sünde des Mörders von tausenden Opfern um der manisch angestrebten "territorialen Integrität" willen aufgeladen hat. Er wollte für "irgendwelche" Osseten weder Zeit noch Geist vergeuden. Der Genozid war seine bewusste Wahl, der Hinweis genügt, dass der Plan des Überfalls auf Südossetien den Kodenamen "Leeres Feld" trug. Die Aufgabe hieß, die Taktik der verbrannten Erde anzuwenden und diese Georgien in ihrer Urform, ohne jedes Leben, vor allem ohne Menschen, zurückzugeben. Aber die Osseten hatten georgisches Territorium keineswegs erobert: Auf diesem Stück Erde leben sie seit mehr als 700 Jahren, seit sie unter dem Ansturm der Mongolen und Tataren über den Kaukasusgrat gingen und sich am südlichen Abhang niederließen. Nach allen Völkerrechtsnormen ist das ihr legitimes Land, das zudem in Jahrhunderten viel Schweiß und Blut des Volkes in sich aufnahm. Nach der "Rosenrevolution", die Saakaschwili an die Macht brachte, erhielt er den Beinamen "Ritter im Rosenfell" (in Anlehnung an das Poem "Ritter im Tigerfell" des georgischen Klassikers des 12. Jahrhunderts Schota Rustaweli). Nur dass Saakaschwili das Wort "Ritter" nicht für sich beanspruchen darf, nachdem er der ganzen Welt seine Feigheit demonstriert hat. Er ist eher schon ein Feigling "im Rosenfell". Interessant: Wem gehörte die Idee mit den Rosen, als er diesen politischen Putsch anzettelte? Es heißt, dass seine Frau, eine Holländerin, eine Schwäche für Rosen habe. Aber auch der amerikanische Präsident George W. Bush hat die gleiche Schwäche... Bei der Erläuterung der "Rosensymbole" waren Saakaschwilis Imagemacher bemüht, ihm möglichst viel romantische Züge anzudichten: Er bekenne sich zu "hohen, edlen Zielen". Nun ist eines davon erreicht worden: der Genozid an den Südosseten. Российские корабли отбили атаку
грузинских ракетных катеров В воскресенье грузинские ракетные предприняли две попытки атаки российских военных кораблей. Am Sonntag unternahmen georgische Raketenboote zwei Versuche russische Kriegsschiffe anzugreifen. Кораблями ВМФ России был открыт ответный огонь, в результате чего один из совершавших атаку грузинских катеров затонул, передает агентство «Интерфакс» со ссылкой на представителя Министерства обороны РФ. Mit den russischen Schiffen BMF wurde im Gegenzug das Feuer eröffnet, in dessen Folge eines der angreifenden georgischen Schnellboote unterging, übermittelt die Agentur Interfaks auf Mitteilung der Vertretung des Verteidigungsministeriums hin. Начальник службы информации и общественных связей Военно-морского флота РФ — помощник главнокомандующего ВМФ по связям с общественностью и СМИ капитан первого ранга Игорь Дыгало в эфире телеканала «Вести» не подтвердил, но и не опроверг поступившую информацию. Как напоминает РИА Новости, российские корабли патрулируют побережье непризнанной республики Абхазия для поддержки миротворцев. В 16: 00 по московскому времени 9 августа решением Верховного Главнокомандующего Вооруженными Силами РФ в соответствии с Конституцией страны корабли ВМФ РФ приступили к патрулированию морских пространств у побережья Абхазии, вблизи зоны вооруженного конфликта в Южной Осетии. Соответствующая нота направлена грузинской стороне. US-Haltung in der Kaukasus-Frage Das US-Außenministerium legte am vergangenen Samstag seine Rolle in der Kaukasus-Krise dar. Demzufolge ist es ausgeschlossen, dass die USA in Georgien militärisch eingreifen. Somit hat Washington gezeigt, dass es nicht bereit sind, zugunsten seines engsten Verbündeten unter den ehemaligen Sowjetrepubliken einzuschreiten und militärisch mit Russland in einen Konflikt zu treten. Auch Russland hat sich weder in Gestalt der Sowjetunion noch der russischen Föderation je mit den USA militärisch angelegt. Aber die Außenpolitik beider Länder, also die der USA und Russlands, einschließlich in den 70er Jahren der Sowjetunion, war stets auf Konfrontation ausgerichtet. In der ersten Hälfte des vergangenen und zu Beginn des laufenden Jahrhunderts waren viele Kriege in verschiedenen Regionen der Welt eigentlich Stellvertreterkriege oder Kriege zwischen deren Verbündeten. Sicher ist jedoch, dass der georgische Präsident, Michail Saakaschwili, der am meisten westlich orientierte Führer in der Region des Kaukasus ist. Demnach ist anzunehmen, dass Saakaschwili seinen Militärschritt gegen die abtrünnige Region Südossetien vorab mit den USA abgestimmt haben soll. Mit Blick darauf, dass die Mehrheit der Südosseten einen russischen Pass besitzt, war zu erwarten, dass Russland in diesen Konflikt militärisch eingreifen wird.Der junge Präsident Georgiens, der fest auf die amerikanische Unterstützung gerechnet hat, scheint sich hierbei aber verkalkuliert zu haben. Han Kupper warnte in einem Artikel für die " New York Times" die USA davor, die Freundschaft mit Russland wegen einer georgischen Unterstützung zu gefährden. In den regionalen und internationalen Beziehungen ist Russland für die USA viel wichtiger als Georgien. Deshalb hat der georgische Militärangriff auf Südossetien nicht länger als drei Tage gedauert und Tiflis hat einen einseitigen Waffenstillstand ausgerufen. Auf Befehl von Präsident Michail Saakaschwili hätten die georgischen Truppen das Feuer in der Region um die südossetische Hauptstadt Zchinwali eingestellt, teilte das Außenministerium in Tiflis mit. Neusten Meldungen aus der Region zufolge hat sich die Lage auch in Abchasien beruhigt. Es scheint, dass Russland und die USA ihre Ziele erreicht haben. Russland hat seinen ehemaligen Verbündeten klar gemacht, dass sie sich einer Militäroption bedienen, wenn es um ihre nationale Sicherheit geht. Die USA nutzen diese russische Vorgehensweise ebenfalls dazu, Russland als eine potenzielle Gefahr darzustellen, um so die Zustimmung der Kaukasusländer sowie die der osteuropäischen Staaten für die Stationierung ihrer Raketenabwehrsysteme zu gewinnen. In diesem Zusammenhang ist lediglich Georgien Verlierer dieses Krieges. Polen verlangt von NATO und EU Krieg gegen Russland
Autor: Daniel Neun • 9. August 2008 NATO-Kriegsschiffe vor Georgiens Küste / Russland dementiert Luftangriff auf zivile Wohngebiete von Gori Warschau: Mit “allen zur Verfügung stehenden Mitteln” (”all available methods”) sollten NATO und EU die Initiative gegen Russland ergreifen und gegen dessen “imperialistische und revisionistische Politik in Osteuropa zurückschlagen”. Diese wahnwitzige Erklärung des heutigen Tages kam nicht etwa von bedeutungslosen Verrückten. Sie kam von den Präsidenten Polens, Litauens, Estlands und Lettlands. Der polnische Präsident Lech Kaczynski setzte noch einen drauf. Er bezeichnete den russischen Militäreinsatz in Südossetien als “Intervention”, “unvereinbar mit dem Völkerrecht” und einen “Akt der Aggression”. Abchasien und Südossetien seien Teile der Republik Georgien, behauptete Kaczynski, und nichts könne “diesen Zustand ändern”. Er nannte Georgien, dass Donnerstag Nacht nach der heimtückischen Verkündung eines Waffenstillstands den Kleinstaat Südossetien überfallen hatte, einen “strategischen Partner” Polens Die Marineübung Brimstone endete vor einer Woche, bei dem die amerikanische, britische und französische Marine Kriegsspiele im Atlantik übten, als Vorbereitung für eine Seeblockade des Iran und möglichen anschliessenden Krieg in der Golfregion. Jetzt ist eine gigantische Armada an Schiffen unterwegs in den Persischen Golf. Bei dem Großmanöver waren beteiligt, US-Kampfverbände mit zwei Flugzeugträgern, ein britischer Kampfverband mit Flugzeugträger, französische U-Boote, plus eine große Zahl an US-Kreuzern, Zerstörer und Fregatten, welche den „Feind“ spielten. Das Führungsschiff, der Flugzeugträger USS Theodor Roosevelt und ihr Kampfverband, sind auf dem Weg zur iranischen Küste. Dazu stoßen wird der zweite Kampfverband, mit den Flugzeugträger USS Ronald Reagan, der aus Japan kommt. Insgesamt werden dann vier Kampfverbände zusammengezogen, denn die USS Abraham Lincoln und die USS Peleliu sind bereits Vorort. Es könnte sein, dass noch weitere Kampfverbände in den Persischen Golf kommen, wie die USS Iwo Jima und der Flugzeugträger der Royal Navy HMS Ark Royal, die von französischen Kriegsschiffen und U-Booten eskortiert wird. Diese Schiffsarmada in den Gewässern vor dem Iran wird die größte sein, seit den ersten und zweiten Golfkriegen. Das Ziel ist die Durchsetzung der US/EU-Seeblockade gegen den Iran, was laut internationalen Recht einer Kriegserklärung gleich kommt. Ziel ist es, den Iran vom lebenswichtigen Benzin abzuschneiden, da der Iran wohl über sehr viel Rohöl verfügt, aber nicht genug Raffineriekapazität hat und deshalb Benzin importieren muss. Offensichtlich will der Westen unbedingt einen Krieg mit dem Iran provozieren. Beide, die USA und die EU, stehen kurz davor oder haben bereits, die totale Blockade des Iran beschlossen. Die Resolution H.J. Res 362, die im Kongress zur Abstimmung steht, ist de facto eine Kriegserklärung gegen den Iran. Damit werden massive Sanktionen, ein Boykott und eine Blockade des Iran verlangt. Es ist sehr, sehr ernst.
Erster Nato-Krieg im Kaukasus Der Konflikt um Südossetien und Abchasien hat sich in dem Maße zugespitzt, wie sich Georgien an den Westen und damit an die Nato angenähert hat. Russland will ein Vordringen des Militärbündnisses in den kaukasischen Raum auf jeden Fall verhindern. Und der Streit um die beiden abtrünnigen Provinzen hat einen Beitritt Georgiens zur Nato bislang maßgeblich verhindert. Vor diesem Hintergrund ist der nun ausgebrochene Krieg um Südossetien auch der erste Krieg der Nato im Kaukasus. Zum einen ist die georgische Armee in den vergangenen Jahren von dem nordatlantischen Militärpakt unterstützt und ausgerüstet worden. Zum anderen zeigte sich im UNO-Sicherheitsrat am Freitag die politische Frontstellung zwischen Russland und den Nato-Staaten. Auf einer von Moskau einberufenen Dringlichkeitssitzung konnte kein Konsens erzielt werden. Die Beschlussvorlage der russischen Vertreter hatte beide Seiten - Georgien und Südossetien - zu einem Ende der Kampfhandlungen aufgefordert. Nach Berichten von Nachrichtenagenturen wandten sich sowohl die USA als auch Großbritannien gegen diesen Vorschlag. Der belgische UN-Botschafter Jan Grauls erklärte daraufhin, der Sicherheitsrat sei "noch nicht in der Lage, zu der Situation Stellung zu beziehen".
Diese korrupte Merkel Regierung hat sich die nächste Sauerei einfallen lassen. Einschränkung von Grundrechten: Die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 des Grundgesetzes), des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses (Artikel 10 Abs. 1 des Grundgesetzes), der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) und des Schutzes vor Auslieferung (Artikel 16 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes) werden nach Maßgabe dieses Gesetzes eingeschränkt. „Ein Volk, welches regiert wird von einer Macht, muss die Macht kennen, von der es regiert wird. Das Volk muss diese Macht lenken und kontrollieren (können!). Es muss der Macht in den Arm fallen, wenn sie Verbrechen begeht.“ „Andernfalls wird das Volk zum Mittäter.“ „Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates”. Nicht der Bürger steht im Gehorsamverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetzte verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, das sie demokratische Rechte missachten.“ Dr. Gustav Heinemann (Bundespräsident 1969-1974) Krieg! (2.7.2008) von Michael Winkler Wir sind inzwischen soweit, daß selbst der Schulabbrecher, versierte Steinewerfer, gelernte Taxifahrer und ehemalige Vorzeigepazifist Prof. hc. Dr. hic. Dr. hic. "Joschka" Fischer vom baldigen Überfall Israels auf den Iran spricht. Falls Sie mit der Abkürzung "hic" nichts anfangen können: Ehrendoktorhüte israelischer Universitäten werden "honoris israeli causae" verliehen, also für Verdienste um die israelische Sache. Deshalb dürfen wir davon ausgehen, daß Herr Josef Martin Fischer seine jüdischen Freunde und Förderer kennt. Was passiert, wenn unsere friedliebenden israelischen Freunde die von den USA geschenkten Bunkerknacker-Bomben unter die von den USA geschenkten Flugzeuge packen, sie mit von Deutschland bezahltem Treibstoff volltanken und auf von Deutschland bezahlten Flugplätzen gegen den Iran starten? Nun, die beiden unbeliebtesten Staaten der Welt befinden sich dann miteinander im Krieg. Ja, unzensierte Umfragen haben merkwürdige Ergebnisse... Trotz aller lobenden Propaganda rangieren die freundlichen und liebenswürdigen Israelis auf dem letzten Platz in der Beliebtheitsskala der Völker, zusammen mit dem unter ständigem Propagandafeuer liegenden bösartigen und blutrünstigen Iran. Ob das daran liegt, daß die friedliebenden Israelis in den letzten 60 Jahren mindestens sechs Angriffskriege geführt haben, die bösartigen Iraner hingegen nur einen einzigen durch einen US-Vasallen aufgezwungenen Verteidigungskrieg? Falls Sie aus diesem Artikel "antisemitische" Tendenzen herauslesen: Ja, das stimmt. Inzwischen ist jede Art von berechtigter Kritik an Israel und der israelischen Regierung "Antisemitismus". Eine solche Selbsterhebung würde bei anderen Völkern als "Rassismus" oder gar "Herrenmenschentum" bezeichnet werden, aber in diesem Fall wird es natürlich nicht nur toleriert, sondern auf breiter Front von deutschen Medien nachgebetet. Man kann mit seinen Nachbarn ein gutes Verhältnis haben. Selbst wenn sich dann der Nachbar einen Rottweiler oder einen Dobermann anschafft, akzeptiert man das, weil man ihm den Hund gönnt und versteht, daß der Nachbar Vorsorge gegen Einbrecher treffen möchte. Andererseits kann man sich aber auch über jeden "Knallerbsenstrauch" und "Maschendrahtzaun" aufregen und im versehentlich angebrannten Mittagessen einen Gestanksangriff sehen. Eine solche Paranoia artet in einen richtigen Nachbarschaftskrieg aus, der mit allen legalen und halblegalen Mitteln ausgetragen wird und vorzugsweise Gerichte beschäftigt. Während paranoide Nachbarn nur selten bis zum Mord und Totschlag gehen, führen paranoide Staaten gerne "Präventivkriege". Gewaltsame Überfälle auf fremde Staaten heißen nur dann "Angriffskriege", wenn sie mißglücken und die Sieger die Geschichtsbücher schreiben. Im Gewinnfall war das natürlich nur eine "präventive Vorwärtsverteidigung". Im Falle der USA ist es sogar immer Notwehr, beispielsweise als die furchterregende Weltmacht Grenada im harten, entbehrungs- und opferreichen Kampf niedergerungen werden mußte. Oder als Israel den ganzen Libanon in eine Trümmerwüste bomben wollte, weil zwei seiner Soldaten bei einem Vorstoß auf libanesischem Gebiet in Gefangenschaft der angegriffenen Miliz geraten sind. Aber kehren wir zu den tapferen Piloten zurück, die sich in ihren für die Luftabwehr unsichtbaren Maschinen in den Iran schleichen, um dort Liebe und Frieden in Form von mörderischen Bomben abzuwerfen. Gewähren wir ihnen obendrein auch den besonderen Schutz eines rachsüchtigen und blutrünstigen Wüstengottes, damit sie heil zurückkommen. Das hat den Vorteil, daß ihre Kameraden in den von Deutschland geschenkten Kampf-U-Booten nicht ihre in Israel produzierten Atomsprengköpfe abfeuern müssen. Also, es knallt, die Hoffnung Irans, eines Tages wie viele andere Völker auch Kernenergie zur Versorgung ihrer Industrie benutzen zu können, hat sich in blutigen Rauch aufgelöst. Gönnen wir dem Staat die Gnade Allahs, es kommt also nicht zum Austritt radioaktiven Materials, es sterben nur jene Wissenschaftler und Techniker, die von den israelischen Gottesgeschenken hingemordet worden sind. Ich fürchte, die Iraner sind trotz aller wohlgemeinten Absichten über diese Aktion ein wenig verstimmt. Abgesehen von ein paar übergeschnappten Vertretern der deutschen Links-Szene, die mit Spruchbändern wie "Bomber Harris, do it again!" herumlaufen, wird niemand gerne bombardiert. Wir wissen zwar alle, daß es unfair und geradezu ein Verbrechen ist, sich gegen eine israelische Befriedungsmaßnahme zu wehren, aber die Verantwortlichen im Iran wollen einfach nicht auf Frau Knobloch hören. Ganz davon abgesehen, müssen die Iraner schnell handeln. Die Israeli Doomsday Forces haben zwar große Erfahrung im Verwüsten anderer Länder, aber der Iran ist recht groß und liegt nicht einmal vor der israelischen Haustür. Das heißt, die heldenhaften israelischen Piloten müssen ziemlich oft fliegen, um alle Raketen des Iran auszuschalten. Und sollten sie dabei die eine oder andere Maschine verlieren - die USA sind bankrott, deren Luftwaffe in weiten Teilen schrottreif, wie sollen sie da den Israelis auf die Schnelle Ersatz schenken können? Sicher, die Leute im Iran könnten ruhig abwarten und Fähnchen mit dem Davidstern schwenken, während ihr Land bombardiert wird. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, daß sie ihre Raketen abfeuern, denn dafür wurden sie ja gebaut. Keine Sorge, Israel besitzt eine Menge Patriot-Abwehr-Raketen, die Deutschland verschenkt hat. Die haben zwar gegen die Stalin-Orgeln der Hisbollah nicht geholfen, aber die iranischen Raketen holen sie bestimmt herunter. Das macht aber nichts, es ist trotzdem ein Angriff auf das heilige Israel. Folglich schießen die USA sofort zurück. Wobei das bestimmt ganz reibungslos verläuft, um 1:17 Uhr Ortszeit fällt die erste israelische Bombe, um 1:19 Uhr greifen die B2-Formationen der USA an, weil der Iran ja mindestens zwei Minuten Zeit hatte, um sich gegen den Überfall zu wehren. Vielleicht bleibt das Spiel ja konventionell, dann schießt die US-Flotte im Golf noch eine Menge Marschflugkörper ab. Dann kommen die Iraner vor lauter amerikanischem Zurückschießen so ab 4:26 Uhr endlich dazu, den Kriegsgrund zu liefern und ein bißchen selbst zu schießen. Um 8:53 Uhr Teheraner Zeit wird dann die deutsche Bundeskanzlerin geweckt und informiert, daß sie nun dem Iran den Krieg erklären könne, wie sie es bei ihrem letzten Israel-Besuch versprochen hatte. Vielleicht haben die Amerikaner aber auch ein bißchen Anstand und warten ab, bis der Iran die ersteRakete auf Israel abfeuert, bevor sie atomar zurückschlagen. Bisher hatte Israels Vorwärtsverteidigung relativ wenige Auswirkungen auf Deutschland. Die gravierendste Folge waren 1973 die Sonntagsfahrverbote. Ansonsten haben wir die Zähne zusammengebissen und die hohen Preise an den Tankstellen bezahlt. Als dann die Preise wieder nachgelassen haben - die Scheichs sind schließlich keine Unmenschen - haben sich die Herrschaften in Bonn und Berlin als neue Scheichs aufgeführt und dank ständiger Steuererhöhungen den Preis in einstmals unvorstellbare Höhen getrieben. Anders als die OPEC sehen die deutschen Regierigen jedoch niemals eine Veranlassung, ihren Beuteanteil wieder zurückzufahren. Diesmal wird es anders. Ich setze meinen Phasenzähler sofort auf die nächsthöhere Stufe, mindestens jedoch auf 3. Wer seine Sinne beisammen hat, meldet sich krank, fährt schleunigst in den nächsten Supermarkt und deckt sich mit allem ein, was irgendwie brauchbar erscheint, von Konserven bis zum Klopapier. Bezahlen Sie mit EC-Karte, halten Sie Ihr Bargeld zurück. Aber haben Sie Bargeld dabei, falls die elektronischen Zahlsysteme schon zusammengebrochen sind. Auf der Rückfahrt halten Sie an der Bank und nehmen soviel Bargeld mit, wie Sie ohne Androhung von Waffengewalt ausgehändigt bekommen. Diese Beute schaffen Sie nach Hause und gehen dann zu Ihrem Hausarzt. Der soll Ihnen noch alle Medikamente verschreiben, die Sie ständig benötigen, in möglichst großen Packungen. Notfalls legen Sie einen 50-Euro-Schein hin, als freiwillige Spende, zwecks Motivation. In der Apotheke holen Sie die Medikamente ab. Lassen Sie sich nicht vertrösten, daß es abends ausgeliefert würde, gehen Sie lieber zur nächsten Apotheke. Diesen ersten Hamster-Tag haben Sie frei! Die Regierung in Berlin rennt durcheinander wie ein aufgeregter Hühnerhof, sucht verzweifelt Konzepte und gibt wirre Fernsehinterviews. Vielleicht schaffen Sie es sogar, noch Ihren Heizöl-Tank auffüllen zu lassen. In Deutschland sind Landstraßen und Autobahnen die Zwischenlager. Noch ist alles vorhanden, noch rollt alles in die Supermärkte. Ein bis zwei Tage geht es noch weiter. Schlimm wird es erst, wenn die Kanzlerin im Fernsehen auftritt und eine beruhigende Ansprache hält, denn dann hat sich Berlin soweit besonnen, daß Sondermaßnahmen in Kraft treten. Wir sind immer noch am ersten Kriegstag! Es ist völlig egal, ob der Schlag gegen den Iran konventionell oder atomar geführt wurde, das Land ist zu groß, um in eine strahlende Wüste verwandelt zu werden. Der Persische Golf wird zum Schiffsfriedhof für die US-Navy, denn ein paar Schiffe können die Iraner versenken. Außerdem können sie die Straße von Hormuz blockieren. Natürlich könnte ich jetzt ein wenig spekulieren... Haben die Iraner eine oder zwei Knallerbsen aus dem Nachlaß der Sowjetunion erworben, dann wird eine davon auf Haifa landen. Dort ist Israel am dichtesten besiedelt, folglich kommt es zu den höchsten Verlusten an Menschenleben. Die zweite könnte auf Tel Aviv fallen, die dritte auf Dimona... Vermutlich wird Jerusalem verschont, weil dort muslimische Heiligtümer stehen. Ohne Atomwaffen läßt sich die ganze Welt viel leichter treffen als Israel. Der Iran hat zwar Raketen, die Israel erreichen können, aber damit richten sie weniger an, als damals bei der Bombardierung von Pforzheim. Verwüstungen wie die Feuerstürme von Hamburg, Köln oder Dresden erfordern 1000-Bomber-Angriffe. Die Hisbollah könnte schießen, die Frage ist, ob sie es tut. Syrien hat ein Bündnis mit dem Iran, aber wird es sich daran halten, wenn der Iran schwer getroffen ist? Da niemand dem Iran modernste Waffen geschenkt hat, fehlt dem Land die Fähigkeit zur "symmetrischen" Kriegführung. Aber wer braucht die schon? China bekommt den Ölhahn zugedreht, da die russischen Pipelines noch lange nicht fertig sind, bekommen die Chinesen ein Problem. Sie machen das, was ein vernünftiger Privatmann tun würde: sie kaufen, was sie bekommen können. Und mit 1,7 Billionen Dollar kann man noch immer eine Menge kaufen, vor allem kann man die Preise hochjagen. 200 Dollar pro Barrel? 300 Dollar? 500 Dollar? Schon seit Ötzis Zeiten gibt es eine Erfindung, die nennt sich "Rucksack". Damit kann man Butter, Eier und Schinken über die Grenze schmuggeln, aber auch explosivere Dinge. Trainierte Sondertruppen wandern pro Nacht 50 Kilometer, mit 20 Kilo TNT auf dem Rücken. Solche Leute wissen auch, wie man die Bewacher einer Pipeline umgeht oder ausschaltet. Um den Iran gibt es viele Pipelines... Man kann auch im Schlauchboot den persischen Golf überqueren, für eine Wandertour in Saudi Arabien oder in den Emiraten. Anders als die USA und Israel haben die Iraner unter der Bevölkerung islamischer Staaten Sympathisanten. Das sind unbescholtene Leute, die plötzlich das Gefühl haben, etwas gegen die jeweilige Regierung unternehmen zu müssen. Saudi Arabien besitzt zwar Ölterminal am Roten Meer, aber wie lange können dort Tanker laden, wenn die Zuleitungen ausfallen? Diese unbescholtenen Bürger entwickeln schnell eine Antipathie gegen jede Führung, die nicht bereit ist, Israel und Amerika gehörig zu bestrafen. Schon gut, das wird ein paar Tage dauern. In der Zwischenzeit können wir ergriffen unserer Kanzlerin lauschen, die von unverbrüchlicher Treue zu Israel redet und den Iran scharf dafür verurteilt, diese Aggression provoziert zu haben. Wir bekommen jetzt so schöne Dinge zu hören wie "Notstand", "Belagerungszustand" oder gar "Kriegszustand". Ich gehe dann schon mal auf Phase 4. Jetzt weiß die Masse der Bevölkerung Bescheid und der Sturm auf die Supermärkte beginnt. Die Tankstellen erhöhen die Preise im Minutentakt, bevor die Bundesregierung "vorsorglich" rationiert. Haben Sie noch Strom? Oh, sicher, wie sollten Sie sonst den Propaganda-Funk empfangen? Wenn die Regierung halbwegs bei klarem Verstand ist, wird sie sehr früh mit Rationierungen anfangen, obwohl noch keinerlei Engpaß eingetreten ist. Das Öl für die nächsten Wochen ist immer noch auf Supertankern unterwegs, die Logistik funktioniert noch. Denken Sie jetzt an Dinge, die (noch) nicht rationiert sind. Wer kauft jetzt noch Camping-Bedarf? Oder Survival-Ausrüstungen? Der größte Teil der Leute steht an den Kassen im Supermarkt und streitet sich mit den Polizisten, die dort aufgestellt sind, um Plünderungen zu verhindern und die Rationierungsmaßnahmen durchzusetzen. Rechnen Sie damit, daß die Banken schließen, also niemand mehr Geld abheben kann. Und ja, Gold und Silber werden Sie nirgendwo mehr kaufen können. Mit Ihrer wöchentlichen 20-Liter-Benzinzuteilung fahren Sie natürlich nicht mehr zur Arbeit. Im Umland gibt es Bauernhöfe, die noch Kartoffeln, Weizen oder womöglich sogar Hausmacher Wurstkonserven verkaufen. Sie verhandeln immer unter vier Augen, vielleicht müssen Sie sogar einmal eine Goldmünze vorzeigen. Seien sie bei Ihrer Heimkehr vorsichtig. Die Nachbarn helfen Ihnen gerne beim Reintragen, nur leider haben diese keinen Orientierungssinn und laufen damit in die falsche Wohnung. Die Weltlage wird in diesen Tagen richtig gefährlich. Radioaktive Wolken ziehen über Afghanistan, erreichen Pakistan, Indien, China... Es gibt keinen Bodenkrieg, doch die USA haben trotzdem Verluste. Weltweit kommt es zu Anschlägen, auch in Deutschland. Unter der muslimischen Bevölkerung gärt es, auch in Frankreich, dessen Präsident natürlich bedingungslos zu Israel steht. Wackeln die pro-westlichen Regime rund um Israel? Stürzen sie? Der Dollar verliert stündlich an Wert. Waren, die lange Transportwege benötigen, bleiben liegen, weil niemand mehr den Transport bezahlen will. Das betrifft nicht nur die "Flugmangos" in der gehobenen Küche, sondern auch die Bauteile für elektronische Steuerungen. Aufträge werden storniert, eine Wirtschaftskrise bricht aus. Ihr Chef weiß zwar inzwischen, daß Sie nicht wirklich krank sind, aber das interessiert ihn nicht, er muß den Betrieb sowieso schließen. Wir leben in einem glücklichen Land, weil unsere türkischen Mitbewohner den Iran nicht ganz so sympathisch finden, wie andernorts die arabischen Mitbewohner. Die Kanzlerin würde zwar an liebsten vor jede Synagoge und jedes jüdische Gemeindezentrum einen Kampf- oder Schützenpanzer stellen, aber soviel Gerät hatte die Bundeswehr selbst in ihren besten Zeiten nach der Übernahme der NVA nicht zu bieten, also darf die Polizei Sonderschichten einlegen. Die Herren Terroristen mögen bitte trotzdem in Achtung vor der deutschen Vergangenheit mit Ministerien, Rathäusern, Finanzämtern oder Bahnhöfen vorlieb nehmen. Trotz allem können wir davon ausgehen, daß die Attentate in Deutschland in erfreulich geringer Zahl stattfinden. Die Frage ist nun, wie geht es weiter. Die amerikanische Luftwaffe ist ziemlich alt, das bankrotte Land kann sich die Wartung nicht mehr leisten. Unter Kriegsbedingungen fallen diese Flugzeuge bei passenden Gelegenheiten von allein auseinander, und das vorzugsweise nicht am Boden. Die amerikanischen Besatzungssoldaten im Irak sind ab dann militärische Ziele. In den Persischen Golf geht nichts mehr herein, der gesamte Nachschub muß über die Luft und auf dem Landweg über die Türkei herangeschafft werden. Gleichzeitig brauchen die Angriffstruppen neue Bomben und neuen Treibstoff, der auch irgendwie herantransportiert werden muß. Und natürlich möchte auch Israel Nachschub, Schadensersatz, zusätzliche Rüstungsgüter und Wiedergutmachung, weil sonst dem armen, angegriffenen und wie immer unschuldigen Staat ein neuer Holocaust droht. In diesem Fall entscheidet unsere geliebte Kanzlerin souverän zu teilen: die eine Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung und Nachschubgüter für die 82 Millionen Inländer, die andere Hälfte für die sechs Millionen jüdischen Israelis (für die palästinensischen Israelis bleibt leider nichts mehr übrig, das zu kritisieren ist selbstverständlich Antisemitismus). Wir nähern uns langsam Phase 5, weil es hier in Deutschland zu gären beginnt. Die Frage ist, wie lange halten die USA das durch. Der dort massenhaft auftretende Joe Sixpack empfindet gegenüber den jüdischen Beamten in der US-Regierung und den jüdischen Bewohnern in Israel keine allzu innige Liebe, sein Auto steht ihm emotional viel näher. Wenn die Gallone Benzin über zehn Dollar steigt, sagt der so unschöne Dinge wie "Damned Jews!" Er kann sich das auch erlauben, in Deutschland wäre das unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Aussage Volksverhetzung. Die Frage ist nur, ob der Kerl zur Wahl geht, wenn ihm das Benzin dazu fehlt. Und natürlich, ob das, was er wählt, auch so gezählt wird. Der schnelle, mit chirurgischer Präzision und affenartiger Geschwindigkeit ausgeführte entwaffnende Schlag ist eine Vision von Zivilisten, die von militärischen Gegebenheiten keine Ahnung haben. Ich glaube, es war1991 und nicht 2003, als ein Nachrichtensprecher verkündet hat, der Krieg gegen den Irak sei ausgebrochen und allem Anschein nach schon vorbei. Ja, es muß 1991 gewesen sein, weil ich danach das Gefühl hatte, mein Herzschlag würde aussetzen, weil als nächstes über den Einsatz nuklearer Waffen berichtet werden würde. 2003 war das nicht mehr nötig, da lag der Irak bereits vor dem ersten Schuß hilflos auf dem Boden, da konnte man gefahrlos einmarschieren und mit schmutzigen Waffen (abgereichertes Uran) nach Belieben um sich schießen. Luftkrieg ist Terrorkrieg, das wissen wir Deutschen aus leidvoller Erfahrung. In den 1920er Jahren konnten die Briten mit Luftangriffen (gerne auch mit Giftgas) noch aufständische "Untertanen" befrieden, heute wird davon niemand wirklich überrascht. Die Israelis haben 2006 im Libanon schon mal geübt, ein Land zu verwüsten, in der Hoffnung, ein paar aufmüpfige Freischärler zur Aufgabe zu bewegen. Trotz totaler Luftüberlegenheit ohne jegliche Belästigung durch Luftabwehr wurde der Krieg nicht gewonnen. Die einstmals gefürchteten israelischen Bodentruppen mußten ausrücken und es zeigte sich, daß der heutige Schlomo Geldher ein deutlich schlechterer Soldat ist, als es seine nach Wehrmachts-Handbüchern gedrillten Väter unter Mosche Dajan gewesen waren. Aus Doomsday Forces wurden Destroyed Forces, die sich liebend gerne durch UNO-Truppen ablösen ließen. Die gescheiterte Generalprobe verheißt für die Premiere nichts Gutes, zumindest nicht für die willigen Vollstrecker Israels. Aus der Luft läßt sich ein Land zerstören, aber nicht erobern und auch nicht unterwerfen. Die Weltwirtschaft ist schon jetzt, in Friedenszeiten, schwer angeschlagen. Ein Krieg in der Ölregion gibt ihr den Todesstoß. Ja, die USA können diesen Krieg gewinnen, wenn sie Maßnahmen ergreifen, wie im zweiten Weltkrieg: Allgemeine Wehrpflicht, ja, alles mobilisieren, was eine Waffe tragen kann. Aus Joe Sixpack wird G.I. Joe, von denen die eine oder andere Million in den Berglandschaften es Iran ums Leben kommt. Der Krieg fordert alle Ressourcen der USA und natürlich auch die ihrer Verbündeten, die selbstverständlich zu folgen haben. Ein Sieg der USA würde jedoch eine besondere Situation schaffen. Die Welt hätte problemlos hinnehmen können, wenn Österreich-Ungarn 1914 Serbien annektiert hätte. Sie hätte ebenso problemlos hinnehmen können, wenn Deutschland 1939 Polen annektiert hätte. In beiden Fällen hätte die Beute kaum die zusätzlichen Probleme aufgewogen. Die Welt kann aber nicht hinnehmen, wenn die USA 2008 den Iran zur neuen Kolonie annektieren. Mit der vollständigen Beherrschung der Region um den Persischen Golf verschiebt sich das geostrategische Gleichgewicht, was weder Rußland noch China hinnehmen können. Beide Mächte brauchen im Krieg nicht einzugreifen, sie können in Ruhe abwarten, wie sich die USA beim Siegen verbluten. Die Situation nach einem Sieg im Iran wäre eine ganz andere als 1945. Stalin hat die westliche Sowjetunion verwüsten lassen, um den Vormarsch der Wehrmacht zu behindern, sein Staat hing mit seinen Kriegsanstrengungen am Tropf der Hilfslieferungen der USA. Die USA hatten eine ungeheuere Kriegsmaschinerie geschaffen, die mit kampferfahrenen Soldaten in Europa stand bzw. sehr schnell dorthin zurückkehren konnte, außerdem hatten die USA als einzige die Atombombe. Die USA waren 1945 unangefochtene Weltmacht Nummer Eins, mächtiger als der zerschlagene Rest der Welt zusammengenommen. Am Ende des Iran-Krieges wäre die USA eine ausgeblutete Macht, mit weit überdehnten Versorgungslinien, kriegsmüden Soldaten und noch weitaus kriegsmüderer Bevölkerung, finanziell am Ende. China und Rußland sind reich, ihre Armeen und Infrastruktur sind intakt. Das Einzige, was sie sich nicht leisten können, ist, in Ruhe abzuwarten, bis die USA ihre Beute konsolidieren und die Ölstaaten ausplündern. Die Risiken in diesem Krieg sind weitaus höher als die zu erwartende Beute. Außer in deutschen Propagandanachrichten ist Israel kein Staat, der sich selbst erhalten kann. Israel übersteht fünf iranische Atombomben besser, als einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft. Dieser Zusammenbruch droht ohnedies, weil die USA seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse leben. Wir haben die Wahl... Entschuldigung, wir leben ja in einer Demokratie, also haben wir keine Wahl - vor uns liegen also die Möglichkeiten, dem Zusammenbruch langsam entgegen zu taumeln, wenn alles ruhig bleibt, oder mit Vollgas in den Untergang zu steuern, wenn ein Herr Olmert glaubt, ein kleiner Krieg sei die beste Methode, um einem Verfahren wegen Korruption zu entgehen. Ich möchte noch auf einen Punkt eingehen: Angenommen, es knallt im Iran. Werden wir, von der Gehorsamspflicht unserer bunten Kanzlerin gegenüber USA und Israel abgesehen, in diesen Krieg hineingezogen? Die Antwort ist: Vorerst nicht. Oh, wir werden leiden, wir werden den Hunger und den Mangel kennenlernen, im Winter frieren und wegen Unterversorgung sterben, aber zunächst ist das für uns ein ferner Krieg. Die abgerüstete Bundeswehr kann gar keine Kampftruppen für eine Bodenoffensive im Iran stellen, von ein paar Spezialkräften abgesehen. Die Bundesluftwaffe wird nicht gebraucht, höchstens ein paar Aufklärungs-Tornados. Die Bundesmarine kommt nicht mehr in den Persischen Golf, Iran hat keinen Zugang zum Mittelmeer. Es gibt allerdings einen weiteren Grund, um diesen Krieg zu führen. Unsere jüdischen Freunde - und die evangelikalen Christen der USA - nehmen das Alte Testament der Bibel wortwörtlich. Nicht nur die netten Teile, sondern auch jene Geschichten, in denen gottbefohlene ethnische Säuberungen stattfinden, wo Völker restlos, mit Frauen, Kindern und sogar ihrem Vieh niedergemetzelt werden. Diese Herrschaften erwarten die Ankunft des Messias (die Christen: die Wiederkunft Jesu Christi), wenn in Jerusalem der "dritte Tempel" gebaut wird. Den ersten hat der legendenbehaftete König Salomon errichtet, den zweiten der geschichtsbekannte König Herodes, der dritte fehlt noch. Dummerweise kann man heutzutage nicht einfach drauflosmauern, weil auf dem Bauplatz ein paar muslimische Heiligtümer stehen - der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee. Da diese zu den höchsten Heiligtümern des Islam gehören, werden die Iraner bestimmt keine Raketen darauf abschießen. Aber was nicht passiert, kann in den Medien herbeigeschrieben werden. Eine "verirrte" Rakete schlägt dort ein, leider, das ist Kismet. Oder besser, geschickt angebrachte Sprengstoffladungen. 250 Kilo aus der Rakete, 20 Tonnen, die vor Ort installiert worden sind, und schon ist der Bauplatz bereinigt. Hat beim World Trade Center doch auch geklappt. Ja, und dann sind die Vorzeichen eingetroffen. Zu denen gehört übrigens auch der "Holocaust", die sechs Millionen sind prophezeit, deshalb darf es auch nicht einer weniger sein. Schon allein deswegen, damit der Gott, der die Völkermorde im Alten Testament befohlen hat, nicht auf den Gedanken kommt, daß im geheiligten Israel derzeit sechs Millionen Juden leben. Jagt diesen Staat zum Teufel Zur DDR-Zeit konnte man über folgenden Witz noch lachen: Steht ein Mann in Halle auf einer Brücke, starrt in die Saale und murmelt: "Scheiß Staat, Scheiß Staat!" Ein Volkspolizist kommt vorbei, hört das, hält an und sagt: "Genosse, ich muß Sie auf die Wache mitnehmen, wegen Beleidigung der Deutschen Demokratischen Republik und der Errungenschaften des Sozialismus'!" Der Mann tut ganz erstaunt und antwortet: "Genosse Volkspolizist, es gibt fast 200 Staaten auf der Welt - Sie haben keinen Beweis, daß ich die DDR gemeint habe." Der VoPo überlegt und nickt. "Da haben Sie auch wieder recht." Er geht davon, kehrt aber nach einigen Schritten um. "Genosse, ich muß Sie doch mitnehmen - es gibt nämlich nur einen Scheiß Staat!" Heute könnte der Mann in Weser, Donau oder Rhein starren, allerdings muß ein wenig mehr vorfallen, ehe die Staatsmacht wegen Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole einschreitet. Die Bundesfahne dürfen Sie straflos verbrennen, solange Sie das geheiligte Tagebuch der Anne Frank nicht damit anzünden. Ehe jetzt jemand spitzfindig anmahnt, diese OMF-BRD sei gar kein richtiger Staat: Sie ist das, was derzeit auf deutschem Boden einem deutschen Staat am nächsten kommt, mit anmaßenden Polizisten, rabiaten Steuereintreibern und selbstverliebten Politikern. Oh, natürlich gibt es auch Anständige, zumindest unter den Polizisten und Finanzbeamten. Aber wenn Sie ein Krebsgeschwür am linken Unterschenkel haben, dann nützt es Ihnen wenig, wenn der Arzt darauf hinweist, daß 95% Ihres Körpers ja noch immer kerngesund seien. Also, kümmern wir uns um die Krankheit, nicht um die Teile, die noch immer gesund sind - und trotzdem an der Krankheit sterben werden. Dieser Staat nennt sich "Republik", also "öffentliche Angelegenheit" oder "Sache des Volkes". Welches Volkes denn? Das Gebilde, das sich "deutscher Staat" nennt, lehrt in seinen Schulen und natürlich auch in seinen Propaganda-Medien, daß die Geschichte eine einzigartige Abfolge von deutschen Verbrechen und preußischem Militarismus sei. Kein einziger Historiker außerhalb Deutschlands spricht noch von der deutschen Alleinschuld am ersten Weltkrieg, jeder weiß, daß dies ein Diktat der Siegermächte im Versailler Vertrag gewesen war, doch in Deutschland wird das noch immer dem Volk eingeredet. Militante Nationen, die fortwährend Krieg führen, gibt es genügend auf der Welt, England / Großbritannien, Frankreich und die USA führen jede Liste der kriegerischen Konflikte mit weitem Abstand an, aber uns wird eingeredet, daß ausgerechnet das weitaus friedlichere Preußen der Militärstaat schlechthin sei. Unsere Gegner in den Weltkriegen, die beide Kriege gegen Deutschland ohne jede Bedrohung durch unsere Vorfahren angefangen und uns gründlich ausgeraubt haben, die dafür noch immer unsere Reparationen einkassieren, haben unendlich viele Kriegsverbrechen begangen, jedes Völkerrecht mit Füßen getreten, aber unsere eigene Regierung, unser eigener Staat hält uns immer nur jene Verbrechen vor, die Deutsche begangen haben sollen - ja, begangen haben sollen, denn hierbei zählen natürlich nicht die Forschungen der Historiker, sondern die Propaganda, welche die Sieger darüber in die Welt gesetzt haben. Und ja, das größte Verbrechen von allen ist der "Holocaust". Es ist das größte Verbrechen an der deutschen Geschichte, das je verübt wurde. Jeder Zweifel an diesen heiligen Lehren ist gesetzlich verboten. Wer nach fast zweihundert Jahren über die Schlachtfelder von Leipzig und Waterloo / Belle Alliance geht, findet noch immer Überreste des lange zurückliegenden Gemetzels. Wer hingegen die weitaus jüngeren Stätten Auschwitz oder Treblinka besucht, bekommt dort gruselig arrangierte Museen des Schauderns präsentiert, doch anfassen ist verboten, Nachfragen unerwünscht. Wer sich erlaubt, nach den Hunderttausenden von Leichen zu suchen, deren Überreste hier auf kleinstem Raum planvoll vergraben worden sein sollen, steht bereits mit einem Bein im Gefängnis, wegen Störung der Totenruhe - selbst wenn er absolut nichts gefunden hat. Um Leipzig hingegen werden immer wieder Massengräber gefunden, da darf man suchen. Unsere Politiker fördern aktiv die Schuldkomplexe in diesem Land. Deutsche Fähnchen? Ja, aber bitte nur zu Fußball-Großereignissen. Deutsche Nationalhymne? Ja, aber denken Sie daran, daß nur die dritte Strophe als solche gilt, mit der ersten könnten wir ja unsere Nachbarn verärgern, weil wir Ansprüche stellen. Stolz auf Deutschland? Bitte nicht, besser, Sie sind stolz auf eine ausgewählte Automarke, das stört viel weniger. Was schulden wir als Volk Politikern, die uns, unseren Staat, unsere Vergangenheit konsequent in den Schmutz ziehen? Wir schulden ihnen gar nichts! Die Bundesrepublik Deutschland tapfer verteidigen? Wieso? Winken wir lieber fremden Soldaten zu, bewirten sie freundlich und zeigen ihnen, wo sie jene Politiker finden, die Deutschland schon lange aufgegeben haben. Die Demokratie verteidigen? Welche Demokratie, bitteschön? Die Meinung des Zentralrats der Juden in Deutschland zählt mehr, als die Meinung des deutschen Volkes. Wenn eine Frau Knobloch jemanden rügt, gefährdet das eine Karriere, aber wenn 90% der Wähler dagegen sind, interessiert das niemanden in der deutschen Politik. Eine Demokratie, in der die Parteien zu ihrem eigenen Besten das Volk bevormunden, ist eine Scheindemokratie, sie hat mit Recht und Freiheit nichts zu tun. Diese Pseudo-Demokratie braucht niemand zu verteidigen, nicht am Hindukusch und nicht im Odenwald. Eines der Merkmale eines Staates ist, daß er Steuern einzieht. Das tut die BRD, und nicht zu knapp. Begründet werden die Steuern mit den Leistungen, die der Staat dafür erbringt. Zu diesen Leistungen gehören Schulen, an denen unsere Kinder erfahren, daß sie von Verbrechern abstammen. Zu diesen Leistungen gehört der Straßenbau, bei dem wir langsam das Niveau der DDR-Schlaglochpisten erreichen. Zu diesen Leistungen gehört die Besoldung von Beamten, die das Volk mit immer mehr Vorschriften gängeln und deren wachsende Anzahl nach und nach die Kreativität im Lande lähmt. Was aber bestens funktioniert, sind die Diäten der Politiker, die natürlich auch aus Steuern bezahlt werden. Oh ja, für Deutsche fallen hin und wieder noch ein paar Almosen ab, unter der Bezeichnung Hartz IV. Von Behörden, gerne auch von Gerichten, werden solche Leistungsempfänger als Untermenschen behandelt, von Beamten, die selbst nichts weiter sind, als Leistungsempfänger des Staates. Anders als der "Untermensch" richten diese Beamten für ihr Geld zusätzlichen Schaden an, durch Planungsfehler und Nachlässigkeit, durch Faulheit und schlichte Schlamperei, aber auch durch Überkorrektheit und immer häufiger durch Korruption. Reichlich Geld ist jedoch für jene Länder da, die Deutschland seit dem Versailler Vertrag ausplündern, unsere heutigen "Freunde" in der EU. Oh ja, natürlich bekommen wir fortwährend erklärt, wie gut doch die EU für unsere Wirtschaft sei. Oh ja, für unsere Wirtschaft, also für Manager und Aktionäre, aber nicht für die Arbeiter, deren Arbeitsplätze dank der EU jederzeit verlagert werden können. Deutschland war vor 1914 ganz ohne EU und ohne ständige Tribute zur Welthandelsnation Nummer zwei aufgestiegen, übertroffen nur vom Britischen Weltreich, zu dem ein Viertel der Erde gehört hatte. Deutsche Produkte werden nicht deshalb gekauft, weil wir Mitglied der EU sind, sondern weil sie besser sind als die der Konkurrenz. Was wir uns durch die EU einhandeln, ist ein Faß ohne Boden, bei dem wir dafür bezahlen, daß wir von Brüssel aus gegängelt und mit unsinnigen Vorschriften überschüttet werden. Wir zahlen Wirtschaftshilfe an Länder, die uns mit diesem unserem Geld Investitionen abjagen und damit Arbeitsplätze kosten. Zu den Wenigen, die von der EU profitieren, gehören allerdings unsere Politiker, die dadurch mehr Pöstchen und Dienstwagen zu verteilen haben. Außerdem vereinfacht es ihre Arbeit, denn wer zu 80% nur abnicken muß, was aus Brüssel erlassen wird ("Umsetzen in nationales Recht"), der hat mehr Zeit für einträgliche Nebentätigkeiten. Wie sieht es mit der Landwirtschaft aus? Leben unsere Bauern wirklich von EU-Geldern? Ja, Bauern bekommen Subventionen von der EU, aber viel weniger Geld, als wir an die EU bezahlen. Würden wir die Bauern direkt unterstützen, spart das Verwaltung, eine Menge Bürokratie und die Subventionen erfolgen so, daß es unseren Bauern und unserem Land am meisten nützt. Statt dessen wird ein EU-Standard gepflegt, der sowohl für die Trockengebiete Spaniens, das kühle Klima Nordschottlands, die Nebenerwerbslandwirte im Allgäu als auch die großflächigen ehemaligen Staatsbetriebe im früheren Ostblock gilt. Ja, auch dazu gibt es einen alten Witz: "Du, die Amerikaner haben eine Rasiermaschine erfunden!" - "Wie soll das denn funktionieren? Jeder hat doch ein anderes Kinn?" - "Ja, vorher schon."
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